Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Nutzung von BOXLY
Fassung 2026-10-05-de-d1, gültig ab 5.10.2026
Diese Bedingungen regeln die Nutzung von BOXLY durch Unternehmer, die Lagerräume vermieten. Der Dienst richtet sich nicht an Verbraucher.
1. Vertragsparteien und Begriffe
Anbieter von BOXLY ist REKAG digital s.r.o., Šustekova 3618/47, 851 04 Bratislava, Slowakei, Firmennummer (IČO) 51 897 881, UID SK2120830250, eingetragen im Handelsregister des Stadtgerichts Bratislava III, Abteilung Sro, Einlage Nr. 130848/B (nachfolgend „Anbieter“).
Kunde ist der Unternehmer, der ein Konto anlegt und BOXLY für seinen Betrieb nutzt (nachfolgend „Kunde“). Endkunde ist die Person, die beim Kunden einen Lagerraum mietet.
Der Dienst ist die Webanwendung BOXLY: Verwaltung von Standorten und Lagerräumen, Reservierungswebsite, Erfassung von Mietverhältnissen, Anbindung von Zahlungen und Abrechnung, Kundenportal, Team, Support und zugehörige Funktionen.
2. Vertragsschluss und Konto
Der Vertrag kommt mit dem Abschluss der Registrierung und der Zustimmung zu diesen Bedingungen und zur Auftragsverarbeitungsvereinbarung zustande. Der Kunde bestätigt, dass er als Unternehmer handelt und dass seine Angaben bei der Registrierung richtig und vollständig sind.
Der Kunde ist für die Sicherung der Zugänge seines Teams, für vergebene Rollen und für Handlungen unter seinem Konto verantwortlich. Wir empfehlen, die Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Teammitglieder zu aktivieren.
3. Testphase, Pläne und Preise
Die ersten 14 Tage ab der Registrierung sind eine Testphase ohne Entgelt. Vor ihrem Ende muss der Kunde nichts zahlen. Danach wird der Dienst gemäß dem gewählten Plan und der auf boxly.at veröffentlichten Preisliste verrechnet.
Die Preise verstehen sich in Euro exklusive Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer wird nach den geltenden Vorschriften verrechnet: Kunden mit Sitz in der Slowakischen Republik wird 23 % Umsatzsteuer verrechnet; Kunden mit Sitz in einem anderen Mitgliedstaat, die eine gültige und überprüfte UID-Nummer angeben, wird keine Umsatzsteuer verrechnet (Übergang der Steuerschuld); wird keine solche UID-Nummer angegeben oder kann sie nicht überprüft werden, wird slowakische Umsatzsteuer verrechnet.
Die Limits des Plans (Anzahl der Standorte, Lagerräume und Benutzer) sind fix. Ist ein Limit erreicht, können keine weiteren Einträge angelegt werden, bis der Kunde in einen höheren Plan wechselt. Für das Überschreiten eines Limits fallen keine Zuschläge an.
Der Anbieter berechnet keine Provision auf die Zahlungen der Endkunden.
4. Zahlung, Rechnungslegung und Verzug
Das Abonnement wird nach Wahl des Kunden per Karte (automatische Abbuchung) oder per Banküberweisung auf Grundlage einer innerhalb von 14 Tagen fälligen Rechnung bezahlt. Die Abrechnung erfolgt je nach Plan monatlich oder jährlich im Voraus.
Wird eine Rechnung nicht fristgerecht bezahlt, weist der Anbieter den Kunden darauf hin. Ist die Zahlung auch 14 Tage nach Fälligkeit nicht eingegangen, schränkt der Anbieter das Konto ein: Der Kunde kann sich anmelden, Rechnungen ansehen und das Abonnement verwalten, die übrigen Funktionen ruhen, bis der Rückstand beglichen ist. Daten werden während der Einschränkung nicht gelöscht.
5. Planwechsel, Kündigung und Erstattung
Der Kunde kann den Plan jederzeit in der Verwaltung ändern oder das Abonnement kündigen. Die Kündigung wirkt zum Ende des bezahlten Zeitraums; bis dahin kann der Dienst im vollen Umfang genutzt werden.
Nach Ende der Testphase wird ein bereits bezahltes Abonnement nicht erstattet und für den nicht genutzten Zeitraum erfolgt keine anteilige Gutschrift, soweit zwingendes Recht nichts anderes bestimmt. Ein Wechsel in einen niedrigeren Plan ist möglich, wenn die aktuelle Nutzung die Limits des niedrigeren Plans nicht überschreitet.
6. Zahlungen der Endkunden und Verhältnis des Kunden zu den Endkunden
Zahlungen der Endkunden für die Miete von Lagerräumen nimmt der Kunde auf sein eigenes Konto bei einem Zahlungsdienstleister (Stripe) oder per Überweisung entgegen. Der Anbieter ist weder Verkäufer noch Vermieter noch Zahlungsdienstleister und tritt nicht in das Vertragsverhältnis zwischen Kunde und Endkunde ein.
Der Kunde ist für seine Geschäftsbedingungen, Mietverträge, Preise, Rechnungen, steuerlichen Pflichten, die physische Sicherung der Lagerräume und der Zutrittscodes sowie für die Informationen verantwortlich, die er den Endkunden gibt (insbesondere die Verbraucherinformationen nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz und die Gestaltung des Bestellvorgangs). Die Texte der Geschäftsbedingungen und der Datenschutzerklärung, die der Kunde auf seiner Website veröffentlicht, sind seine Dokumente; die vom Anbieter vorgegebenen Platzhalter sind keine Rechtsberatung und der Kunde muss sie durch eigene Texte ersetzen.
7. Pflichten des Kunden und zulässige Nutzung
- Den Dienst im Einklang mit den Rechtsvorschriften zu nutzen und darin keine Daten zu verarbeiten, für die er keine Rechtsgrundlage hat.
- Unbefugten keinen Zugang zum Konto zu gewähren und den Verdacht auf Missbrauch unverzüglich zu melden.
- Nicht zu versuchen, Limits zu umgehen, die Sicherheit oder Leistung des Dienstes zu stören, unbefugt auf Daten anderer Kunden zuzugreifen oder den Dienst zurückzuentwickeln.
- Beim Einsatz des KI-Assistenten keine personenbezogenen Daten von Endkunden einzugeben und für Inhalte verantwortlich zu sein, die er aus einem Vorschlag freigibt und veröffentlicht.
8. Verfügbarkeit des Dienstes
Der Anbieter bemüht sich in angemessenem Umfang, den Dienst mit einer Zielverfügbarkeit von 99,5 % je Kalendermonat bereitzustellen. Das ist ein Ziel, keine Zusage: Der Anbieter gibt kein verbindliches Service-Level-Agreement ab, und aus einer Nichtverfügbarkeit entsteht kein Anspruch auf Preisnachlass oder Schadenersatz. Geplante Wartungen werden nach Möglichkeit außerhalb der Hauptnutzungszeiten durchgeführt.
Der Dienst nutzt Dritte (Hosting, Netzwerk, Zahlungs- und E-Mail-Dienstleister). Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle, die diese Stellen außerhalb seiner angemessenen Kontrolle verursachen.
9. Inhalte des Kunden und geistiges Eigentum
Inhalte und Daten, die der Kunde in den Dienst einbringt, bleiben seine. Der Kunde räumt dem Anbieter ein nicht ausschließliches Nutzungsrecht im für den Betrieb des Dienstes und die Bereitstellung des Supports erforderlichen Umfang ein. Die Rechte an BOXLY, der Software, dem Design und den Kennzeichen stehen dem Anbieter zu; der Kunde erhält das nicht ausschließliche, nicht übertragbare Recht, den Dienst für die Dauer des Vertrags zu nutzen.
KI-Textvorschläge sind ein Hilfsmittel. Veröffentlicht wird nur, was der Kunde selbst freigibt; für Richtigkeit und Rechtskonformität ist der Kunde verantwortlich.
10. Datenschutz
Bei den Daten von Endkunden, die der Kunde in den Dienst einbringt, ist der Kunde Verantwortlicher und der Anbieter sein Auftragsverarbeiter gemäß der Auftragsverarbeitungsvereinbarung, die Bestandteil dieser Bedingungen ist. Bei den Daten zu den Konten des Kunden und seines Teams und zur Abrechnung ist der Anbieter Verantwortlicher gemäß der Datenschutzerklärung.
11. Vertraulichkeit
Jede Partei bewahrt Stillschweigen über vertrauliche Informationen der anderen Partei, die sie im Zusammenhang mit dem Vertrag erhält, und verwendet sie nur zur Vertragserfüllung. Die Pflicht gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind oder deren Offenlegung eine Rechtsvorschrift oder eine Behörde verlangt.
12. Haftungsbeschränkung
Die Gesamthaftung des Anbieters für Schäden im Zusammenhang mit dem Vertrag ist auf die Höhe des Entgelts beschränkt, das der Kunde in den letzten 12 Monaten vor dem schädigenden Ereignis bezahlt hat. Der Anbieter haftet nicht für entgangenen Gewinn, mittelbare oder Folgeschäden und nicht für Datenverlust, den der Kunde durch eine Sicherung hätte verhindern können (ein Datenexport steht in der Verwaltung zur Verfügung).
Die Beschränkung gilt nicht für vorsätzlich verursachte Schäden, für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit und in weiteren Fällen, in denen das Gesetz eine Haftungsbeschränkung nicht zulässt.
13. Dauer, Beendigung und Daten nach Vertragsende
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Der Kunde kann ihn durch Kündigung des Abonnements nach Punkt 5 beenden. Der Anbieter kann das Konto sperren oder den Vertrag mit sofortiger Wirkung kündigen, wenn die Bedingungen schwerwiegend verletzt werden, der Dienst missbraucht wird oder trotz Mahnung weiterhin nicht gezahlt wird.
Nach Vertragsende hat der Kunde 30 Tage Zeit, seine Daten zu exportieren. Danach löscht der Anbieter die personenbezogenen Daten der Endkunden und weitere Daten des Kunden aus dem Dienst. Belege, die der Anbieter nach den Buchführungs- und Steuervorschriften aufbewahren muss (insbesondere Rechnungen über das Abonnement), werden für die gesetzliche Dauer aufbewahrt. Sicherungen, die Daten enthalten, werden in einem Zyklus von höchstens 90 Tagen überschrieben.
14. Änderungen der Bedingungen und der Preisliste
Der Anbieter kann diese Bedingungen und die Preisliste ändern. Er teilt die Änderung mindestens 30 Tage vor ihrem Wirksamwerden per E-Mail mit. Stimmt der Kunde der Änderung nicht zu, kann er das Abonnement kündigen; tut er das nicht, wird die Änderung mit Ablauf der Frist wirksam.
15. Schlussbestimmungen
Das Vertragsverhältnis unterliegt dem Recht der Slowakischen Republik unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Für Streitigkeiten sind die zuständigen Gerichte der Slowakischen Republik zuständig. Der Anbieter übermittelt Mitteilungen an die im Konto angegebene E-Mail-Adresse, der Kunde dem Anbieter an [email protected] oder über den Support in der Verwaltung.
Sollte eine Bestimmung unwirksam oder undurchführbar sein, bleiben die übrigen unberührt. Diese Bedingungen sind auf boxly.at in der aktuellen und in früheren Fassungen mit Angabe der Version abrufbar.